Autor
Peter Krüsi
Instandhaltungsleiter seit über 20 Jahren. Jetzt baut er das System, das ihm all die Jahre gefehlt hat.
Werdegang
Ich komme aus der Schweiz — wer schon mit mir gesprochen hat, hört das sofort. Über 20 Jahre war ich Instandhaltungsleiter in verschiedenen Werken: Chemie, Lebensmittel, öffentlicher Verkehr. Teams zwischen 8 und 50 Leuten, mit allem, was dazugehört — Budgetverantwortung, Zielvereinbarungen, Ersatzteillager, Prüfpflichten, und die monatliche Frage der Geschäftsleitung, was die Instandhaltung eigentlich kostet und was sie bringt.
Ausbildungen habe ich sämtliche durchlaufen, bis zum CAS Instandhaltungsmanagement — und dann noch ein BWL-Studium drangehängt. Nicht aus Liebe zur Betriebswirtschaft, sondern weil man das heute braucht, um mit den Herren in der oberen Etage diskutieren zu können. Eine Instandhaltung, die ihren Wert nicht in deren Sprache belegen kann, bleibt für immer der Kostenfaktor.
Warum gutautomatisiert
In 20 Jahren habe ich so ziemlich jedes System gesehen und eingepflegt, das der Markt hergibt. Zufrieden war ich mit keinem.
Es sind einfach Programmierer, die das machen. Und bei uns im Unterhalt heißt es dann: Da habt ihr es. Viel Spaß damit. Ihr müsst damit zurechtkommen. Wir wollen das so.
Irgendwann war die Idee da: Es muss doch ein System geben, das einfach zu bedienen ist und so denkt, wie wir denken — weil wir in der Instandhaltung nun mal anders denken als das Controlling. Dokumentation möglichst im Prozess, nicht als Zusatzarbeit danach. Und das Ganze zu einem anständigen Preis — denn bei den utopischen Preisen mancher Systeme sagt jeder Geschäftsführer zu Recht: Geht ja auch so.
So ist gutautomatisiert entstanden: Software für die Instandhaltung, vom Instandhaltungsleiter. Ich bringe die Praxis ein, mein Mitgründer die Technik — und jede Funktion muss erst an meinen 20 Jahren Werkserfahrung vorbei, bevor sie gebaut wird.
Was du hier von mir liest
Keine Lehrbuchtexte. Ich schreibe über das, was ich selbst erlebt habe: Lager, die alle paar Monate kaputtgingen, bis einer die richtige Frage gestellt hat. Werke, die „keine Probleme" hatten, bis man hingefahren ist. Zielvereinbarungen, die man nicht beeinflussen kann, und wie man das ändert. Die Geschichten sind echt — anonymisiert, aber passiert.